So einen Fisch fÄngt man nicht alle Tage.

Der Skrei, Norwegens feiner Winterkabeljau, ist kein gewöhnlicher Fisch: Er wächst und reift fünf Jahre lang in der Barentssee im Arktischen Ozean auf. Hier ist die Natur noch rau und unberührt. Der Skrei hat optimale Bedingungen.

Dann passiert etwas Besonderes: In Schwärmen von Millionen von Artgenossen tritt der Skrei eine rund 600 Kilometer lange Reise zu den Lofoten an, um dort zu laichen. Die Reise tut ihm gut. Denn unterwegs nimmt er eine gesunde und vielfältige Nahrung zu sich. Das gibt ihm seinen feinen Geschmack. Die lange Wanderung lässt ihn viel Fett verlieren und macht sein Fleisch angenehm fest.

Verständlich, dass der Skrei unter Fischkennern und Feinschmeckern als Delikatesse gilt. Gefischt wird er nur in der Saison von Januar bis April, wenn der „Wanderer“ (norwegisch: „Skrei“) gesund, energiegeladen und fruchtbar die norwegische Küste erreicht hat. Diese Tradition haben schon die Wikinger vor rund tausend Jahren gepflegt und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Der Skrei ist also ein wirklich exklusiver Leckerbissen, der nur in der kurzen Saison fangfrisch erhältlich ist. Dann aber sollte man ihn sich nicht entgehen lassen.